Hilfe im Alltag
Entspannungstechniken

Entspannungstechniken

Einige Entspannungstechniken können Menschen mit Asthma helfen. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Selbsthilfe

Entspannungstechniken

Gerade bei Asthma, wo Anspannung und Angst häufige Begleiter sind, kann es sehr helfen, wenn man eine Entspannungstechnik erlernt und regelmäßig ausübt.

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Techniken zur Entspannung bei denen wir Anhaltspunkte dafür haben, dass Sie Menschen mit Asthma helfen können. Diese Techniken werden Ihr Asthma jedoch nicht alleine heilen und Sie müssen Ihre medikamentöse Behandlung unabhängig davon einhalten. Jedoch können Sie Ihre Beshwerden verbessern und Ihre Lebensqualität deutlich erhöhen. 

Autogenes Training

Wir können diese Methode auch als Selbsthypnose verstehen. Im Sitzen oder im Liegen bei geschlossenen Augen, werden im Geiste bestimme Sätze gesprochen wie z.B. ich bin ganz schwer, ich bin ganz warm, das Herz schlägt ruhig und regelmäßig usw. So werden schrittweise Schwere, Wärme ein regelmäßiger Herzschlag, eine tiefe Atmung, Bauchwärme und Stirnkühle geübt, bis man sie während der Übung deutlich wahrnehmen kann. Wenn man diese Übung mehrmals am Tag ein paar Minuten durchführt,  spürt man mit der Zeit mehr Entspannung im Alltag und eine tiefere Atmung. Man kann das autogene Training in Gruppen oder Einzelunterrichten erlernen und es gibt Bücher CDs mit entsprechenden Anleitungen. Besonders die Konzentration auf die Atmung während der Übung kann Menschen mit Asthma helfen.

 

 

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Transzendentale Meditation

Bei der transzendentalen Meditation wird im Sitzen geübt, ein bestimmtes Wort – das so genannte Mantra – im Geiste zu wiederholen. Dieses Wort hat in unserer Sprache für Sie keine Bedeutung. Es bewirkt aber, dass nach einiger Übung während der Meditation das Karussell der Gedanken im Kopf abgestellt wird und Sie immer tiefere Bewusstseinsebenen erreichen. Das Gefühl der Stille nimmt zu, begleitet von einer tiefen Entspannung, die bei regelmäßiger Übung auch während des Alltags anhält. Besonders in Stresssituationen reagieren wir dann wesentlich gelassener. Auch diese Methode hat gezeigt, dass sie für Patienten mit Asthma hilfreich sein kann. Die Meditation sollte von einem ausgebildeten Lehrer  vermittelt werden. Nach einiger Übung kann man sie zu Hause alleine weiter praktizieren.

 

 

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Biofeedback

Beim Biofeedback werden bestimmte Körperfunktionen, wie etwa die Herzfrequenz, die Muskelspannung oder die Durchblutung mit geeigneten Geräten gemessen und dem Patienten zurückgemeldet. Man lernt dadurch sehr rasch, diese Funktionen selbst zu beeinflussen. Menschen mit Asthma, denen durch Biofeedback Ihre Herzfrequenz zurückgemeldet wurde und die gleichzeitig Atemübungen durchgeführt hatten, konnten Ihre Beschwerden deutlich verbessern wie sich in einer Studie gezeigt hat. Es gibt speziell ausgebildete Therapeuten, die die Methode des Biofeedbacks einsetzen.

 

 

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Yoga

Yoga vereint Körperübungen, Entspannung und Atemtechniken. Es führt zu mehr Gelassenheit und einer tieferen Atmung im Alltag, stärkt die Muskulatur und macht den Körper flexibler. Somit kann man durch dieses Training mehrere Dinge gleichzeitig erreichen. Viele Yogaübungen halten den Brustkorb beweglich, was  Asthmatikern dabei hilft trotz jahrelanger Erkrankung tief und effektiv atmen zu können. Gleichzeitig führen Yogaübungen  dazu, dass im Alltag auch in psychisch angespannten Situationen der Atem tief und ruhig bleibt. Auch eine spezielle Art der Yogaatmung das Pranayama wird von einigen Asthmatikern als hilfreich beschrieben. Probieren Sie es aus. Wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie Yoga in einem Kurs von einem ausgebildeten Yogalehrer erlernen.

 

 

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Achtsamkeitsübung

Die Achtsamkeitsübungen haben bei sehr vielen chronischen Erkrankungen bewiesen, dass sie hilfreich sein können. Schauen Sie sich dieses Video auch einmal an. Sie finden  eine genaue Anleitung hierfür unter der Rubrik Achtsamkeitsübung.

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Brustkorb erweitern

Abgesehen von einem regelmäßigen Herzkreislauftraining oder Ihrer ganz persönlichen Lieblingssportart, die Sie vielleicht regelmäßig betreiben, gibt es einige besondere Übungen für eine bessere Atmung, die ich Ihnen hier vorstellen möchte. Ihre Atmung ist auch abhängig von der Beweglichkeit Ihres Brustkorbs und bei Menschen, die lange Asthma haben ist diese mit der Zeit zunehmend eingeschränkt. Mit gezielten Übungen können Sie hier gegensteuern.

Schauen Sie sich diese einmal in unserem PDF an.

Patientenfuchs-Quiz

Klicken Sie auf die richtige Antwort. Sie erhalten dann sofort Rückmeldung, ob Sie richtig lagen.

 
Körperliche Belastung kann bei manchen Patienten Asthmaanfälle auslösen.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Menschen, die bei körperlicher Anstrengung Asthmaanfälle bekommen können, sollten keinen Sport treiben.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Regelmäßige Bewegung ist auch für Asthmapatienten wichtig, denn sie kann die Beschwerden verbessern.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Wenn man dazu neigt, beim Sport Husten, oder Atemnot zu bekommen, kann man dem vorbeugen,
indem man 15 Minuten vor dem Training ein Medikament inhaliert
stimmt
stimmt nicht
indem man sich vor dem Sport sorgfältig aufwärmt
stimmt
stimmt nicht
indem man sich nach dem Sport sorgfältig dehnt
stimmt
stimmt nicht
indem man sich während des Sports nicht überanstrengt
stimmt
stimmt nicht