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Bewegung ist wichtig für Menschen mit Asthma. Wichtig ist, dass sie es richtig angehen.

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Viele Menschen mit Asthma leiden unter dem sogenannten Anstrengungsasthma. Sie bekommen Husten, pfeifende Atmung oder Luftnot, wenn sie sich körperlich anstrengen. Es ist verständlich, wenn sie dann das Gefühl haben, dass sie körperliche Belastung vermeiden müssen.

Aber das ist nicht der Fall. Wenn Sie richtig vorgehen, dann ist regelmäßige Bewegung sogar von Vorteil für Sie wenn Sie Asthma haben. Suchen Sie Ihren Arzt auf und besprechen Sie mit ihm, wie Sie genau vorgehen sollen. Zu Beginn sollten Sie nur unter fachlicher Anleitung trainieren – entweder in einer Lungensportgruppe oder in Physiotherapiepraxen mit einem Schwerpunkt auf Atemtherapie. Wenn Sie hier ausreichend geschult wurden, dann können Sie später allein zu Hause weiter trainieren.

Testen Sie mit Ihrem Peak Flow Meter bevor sie beginnen, ob alles in Ordnung ist. Nur wenn sie im grünen Bereich liegen, sollten Sie starten. 

Ihr Arzt kann Ihnen raten, dass Sie 15 Minuten bevor Sie Sport machen, Ihr Medikament inhalieren. Das schützt Sie vor Luftnot bei der Bewegung.

Wärmen Sie sich vor jeder Bewegung 10-15 Minuten auf und dehnen Sie sich ebenso lange danach. Auch das schützt Sie vor Luftnot.

Walken, Nordic Walking, Radfahren, langsames Joggen sind gut geeignet. Auch Schwimmen oder Wassergymnastik in möglichst warmem Wasser vertragen viele Asthmatiker gut. Überanstrengen Sie sich nicht. Grundsätzlich sollten Sie das in einer entsprechenden Schulung in der Lungensportgruppe bzw. beim Physiotherapeuten erlernen wie intensiv Sie sich bewegen sollen. Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen in welchem Bereich die Belastung beim Sport liegen sollte, können Sie auf einer Skala von 1 bis 10 einschätzen wie hoch Ihre Atemnot ist. 0 bedeutet keine Atemnot und 10 maximale Atemnot. Sie sollten beim Sport nicht über den Bereich 3 gleichbedeutend mit wenig Atemnot hinauskommen.

Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Bewegung – auch und gerade wenn Sie Asthma haben. Lassen Sie sich vorher von Ihrem Arzt und geschulten Therapeuten beraten und einweisen. Egal wie stark Sie vom Asthma betroffen sind, mit regelmäßiger Bewegung, die auf Sie abgestimmt ist, können Sie sehr viel dazu beitragen, dass es Ihnen besser geht.

Brustkorb erweitern

Abgesehen von einem regelmäßigen Herzkreislauftraining oder Ihrer ganz persönlichen Lieblingssportart, die Sie vielleicht regelmäßig betreiben, gibt es einige besondere Übungen für eine bessere Atmung, die ich Ihnen hier vorstellen möchte. Ihre Atmung ist auch abhängig von der Beweglichkeit Ihres Brustkorbs und bei Menschen, die lange Asthma haben ist diese mit der Zeit zunehmend eingeschränkt. Mit gezielten Übungen können Sie hier gegensteuern.

Schauen Sie sich diese einmal in unserem PDF an.

Patientenfuchs-Quiz

Klicken Sie auf die richtige Antwort. Sie erhalten dann sofort Rückmeldung, ob Sie richtig lagen.

 
Körperliche Belastung kann bei manchen Patienten Asthmaanfälle auslösen.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Menschen, die bei körperlicher Anstrengung Asthmaanfälle bekommen können, sollten keinen Sport treiben.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Regelmäßige Bewegung ist auch für Asthmapatienten wichtig, denn sie kann die Beschwerden verbessern.
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Wenn man dazu neigt, beim Sport Husten, oder Atemnot zu bekommen, kann man dem vorbeugen,
indem man 15 Minuten vor dem Training ein Medikament inhaliert
stimmt
stimmt nicht
indem man sich vor dem Sport sorgfältig aufwärmt
stimmt
stimmt nicht
indem man sich nach dem Sport sorgfältig dehnt
stimmt
stimmt nicht
indem man sich während des Sports nicht überanstrengt
stimmt
stimmt nicht