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Bluthochdruck erkennen

 

 

Bluthochdruck erkennen

Wie Bluthochdruck erkannt wird und was Sie wissen müssen, wenn es um Ihre Diagnose geht, das erfahren Sie hier.

Bluthochdruck erkennen

Bluthochdruck wird häufig in der Arztpraxis bei einer Routinemessung entdeckt. Das Blutdruckmessgerät misst den Druck in Ihren Arterien und zeigt Werte auf einer Quecksilbersäule an: der höhere der beiden gemessenen Werte – der systolische Wert– entspricht dem Druck, der entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in den Körper pumpt. Der niedrige Wert – der diastolische – entspricht dem Blutdruck bei völlig entspanntem Herzen, wenn das Blut ins Herz zurückfließt. Der obere Wert sollte bei Gesunden unter 120 mm Hg liegen, der niedrigere Wert unter 80 mm Hg (mm Hg sind die Einheiten auf der Quecksilbersäule). Um die Diagnose Bluthochdruck stellen zu können, muss man eine erhöhte Messung bei mindestens einem weiteren Besuch beim Arzt bestätigen. Denn viele Faktoren – unter anderem auch die Aufregung beim Arzt – können den Blutdruck erhöhen. Nur in Ausnahmefällen kann man einen Bluthochruck bereits nach einer Messung diagnostizieren – und zwar dann, wenn er sehr stark erhöht ist und Werte von 180/110 oder höher gemessen werden.  

Die 24-Stunden-Blutdruckmessung ist eine Methode, mit der Sie Ihren Blutdruck noch besser einschätzen können. In diesem Fall bekommen Sie ein Blutdruckmessgerät mit nach Hause, das Sie 24 Stunden lang bei sich tragen. Das Gerät misst automatisch in bestimmten Zeitabständen Ihren Blutdruck und zeichnet die Messungen auf. Eine 24-Stunden Blutdruckmessung kann z.B. Klarheit schaffen, wenn Ihr Arzt sich nicht ganz sicher ist, ob Sie Bluthochdruck haben. Wenn Sie bereits behandelt werden, kann eine 24-Stundenmessung ermitteln, ob Ihre Medikamente gut genug wirken. Ihr Arzt wird Ihnen deshalb gegebenenfalls von Zeit zu Zeit zu einer solchen Messung raten.

Blutdruckwerte, die zwischen 120/80 und 139/89 liegen, gelten bereits als erhöht aber die Diagnose Bluthochdruck wird erst bei Werten darüber gestellt. Man nennt diesen Bereich „Prähypertension“ – das bedeutet so viel wie „Vorbluthochdruck“. Menschen, deren Blutdruck in diesem Bereich liegt, haben zwar noch keinen Bluthochdruck, aber sie haben bereits ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauf- und Nierenerkrankungen und auch für einen Schlaganfall. 

Wenn der Blutdruck 140/90 oder höher ist, dann wird die Diagnose Bluthochdruck gestellt. Von der Stufe 1 spricht man, wenn der Blutdruck zwischen 140/90 und 159/99 liegt. Bei der Stufe 2 liegen die Werte wischen 160/100 und 179/109 und bei der dritten Stufe des Bluthochdrucks sind die Werte 180/110 und höher.

 

 

noch keine Frage beantwortet
Wie viele Portionen Obst und Gemüse verzehren Sie gewöhnlich am Tag?
1-3 oder gar keine
4-7
8 oder mehr
Streuen Sie sich gewöhnlich Salz über das Essen bevor Sie es probiert haben?
fast immer
gelegentlich
nein, ich probiere es immer zuerst
Wenn Sie Brot, Nudeln oder Reis kaufen, wie oft entscheiden Sie sich für die Vollkornvarianten?
nie
manchmal
immer
Welche der Folgenden verwenden Sie am ehesten beim Kochen
Butter oder Margarine
Maiskeimöl
Rapsöl oder Olivenöl
Wie oft in der Woche essen Sie Fertiggerichte oder Fast Food mit Fleisch und Käse ?
viermal oder mehr
2 oder 3 mal
einmal pro Woche oder weniger
Wie oft in der Woche essen Sie eine Hauptmahlzeit, die kein Fleisch enthält?
einmal oder nie
2 oder 3 mal
4 mal oder öfter
Welche Milch trinken Sie gewöhnlich?
Vollmilch
Milch mit 1 oder 1,5 % Fett
Milch mit 0,1% Fett oder Sojamilch
Wonach greifen Sie am ehesten, wenn Sie Durst haben?
süße Limonaden oder normale Cola
Fruchtsaft
Wasser oder ein anders kalorienfreies Getränk

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Patientenfuchs-Quiz

Klicken Sie auf die richtige Antwort. Sie erhalten dann sofort Rückmeldung, ob Sie richtig lagen.

 
Wofür steht die obere Zahl bei einem Blutdruck von 120/80?
Die obere Zahl zeigt den Druck in der Arterie, wenn das Herz sich beim Pumpen zusammenzieht.
stimmt
stimmt nicht
Den oberen der beiden Messwerte nennt man den systolischen Wert.
stimmt
stimmt nicht
Der obere der beiden Blutdruckwerte ist der diastolische Wert.
stimmt
stimmt nicht
Was zeigt der untere der beiden Blutdruckmesswerte an?
Der untere Wert ist der sogenannte systolische Wert und er zeigt den Druck in der Arterie an, wenn das Herz sich beim Pumpen zusammenzieht.
stimmt
stimmt nicht
Der untere Wert ist der sogenannte diastolische Wert und er zeigt den Druck an, wenn das Herz sich nach dem Pumpen wieder völlig enspannt hat.
stimmt
stimmt nicht
Was versteht man unter einer 24-Stunden-Blutdruckmessung?
Bei der 24-Stunden-Messung bekommen Sie ein Gerät mit nach Hause, das in regelmäßigen Abständen über 24 Stunden Ihren Blutdruck misst und aufzeichnet.
stimmt
stimmt nicht
Bei der 24-Stunden-Messung wird der Blutdruck im Krankenhaus 24 Stunden lang ununterbrochen aufgezeichnet.
stimmt
stimmt nicht
Wenn Ihr Blutdruck zwischen 120/80 und 139/89 liegt, was bedeutet das für Sie?
Diese Werte sind erhöht, aber die Diagnose Bluthochdruck wird noch nicht gestellt. Man spricht von Prähypertonie, was so viel bedeutet wie "Vorbluthochdruck".
stimmt
stimmt nicht
Wenn mein Blutdruck regelmäßig in diesem Bereich liegt muss ich mir keine Sorgen machen.
stimmt
stimmt nicht
Wenn der Blutdruck regelmäßig in diesem Bereich liegt, ist das Risiko für Herzkreislauferkrankungen bereits erhöht. Sie sollten dann Ihren Blutdruck regelmäßig testen lassen und Ihren Lebensstil anpassen.
stimmt
stimmt nicht