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COPD feststellen

COPD feststellen

Es ist wichtig COPD rechtzeitig zu behandeln. Wie man erkennt, ob Sie COPD haben, das erfahren Sie hier.

Selbsthilfe

COPD feststellen

Viele Menschen mit COPD bekommen ihre Diagnose erst, wenn die Erkrankung bereits relativ weit fortgeschritten ist. In diesem Fall ist die Lunge in der Regel bereits deutlich geschädigt. Es ist deshalb  wichtig für Ihre Gesundheit, dass Sie im Verdachtsfall so früh wie möglich behandelt werden. Machen Sie  einmal den Test unter dem Postit Selbsthilfe. Dort können Sie feststellen, wie groß Ihr Risiko ist, COPD zu haben.

Wenn Sie Raucher sind oder anderen Lungenschädlichen Stoffen ausgesetzt sind und Beschwerden wie Atemnot oder dauerhaften Husten mit oder ohne Auswurf haben, dann sollten Sie eine Arzt aufsuchen. 

Spirometrie

Eine gängige Untersuchung bei Verdacht auf COPD ist der Lungenfunktionstest mit einem sogenannten Spirometer. Ein Spirometer kann die Menge und die Kraft der ein- und ausgeatmeten Luft messen und somit aufzeigen, ob die Funktion der Lunge eingeschränkt ist. Ein solcher Test ist völlig schmerzfrei. Sie atmen dabei in ein Mundstück, das mit einem sogenannten Spirometer verbunden ist.

Ein wichtiger Messwert ist die sogenannte Vitalkapazität. Das ist die Menge an Luft, die Sie maximal einatmen bzw. maximal ausatmen können. Die Messeinheit der Vitalkapazität ist VC. Ein anderer wichtiger Wert ist die sogenannte Einsekundenluft oder die Einsekundenkapazität. Das ist die Menge an Luft, die Sie nach maximaler Einatmung innerhalb von einer Sekunde wieder ausatmen können, wenn Sie so kräftig wie möglich ausatmen. Die Messgröße der Einsekundenkapazität ist FEV1. Je mehr  Luft ein Patient dabei in der ersten Sekunde kraftvoll ausatmen kann, um so besser ist die Funktion seiner Lunge. Bei Gesunden sind das bis zu 80% der gesamten Luftmenge. Bei Menschen mit COPD ist der Anteil der Luft, der in der ersten Sekunde ausgeatmet werden kann, deutlich verringert. Wenn der Wert unter 70% liegt, dann ist das ein Hinweis darauf, dass die Atemwege verengt sind und eine COPD vorliegt.

Mit der Messung am Spirometer kann der Arzt bereits in einem sehr frühen Stadium eine COPD feststellen – auch dann wenn Sie selbst noch keine Beschwerden verspüren. Aber man kann mit diesem Test auch gut verfolgen, ob und wie schnell Ihre Erkrankung fortschreitet, denn mit dem Fortschreiten der Erkrankung nimmt die Funktion der Lunge immer weiter ab. Die Messung am Spirometer kann auch aufzeigen, wie gut Ihre Behandlung anschlägt. Für Patienten mit COPD ist dieser Test deshalb sehr wichtig und wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

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Ganzkörperplethysmographie

Eine andere Methode zur Untersuchung der Lungenfunktion ist die so genannte Ganzkörperplethysmographie. Hier wird die Messung in einer luftdicht abgeschlossenen Kabine durchgeführt, in der sich der Druck beim Ein- und Ausatmen ändert. Die Messgenauigkeit ist nicht so stark von der Mitarbeit der Patienten abhängig wie bei einem Spirometer.

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Blutgasanalyse

Die sogenannte arterielle Blutgasanalyse ist ein Test, der aufzeigt, wie gut die Lunge den Körper noch mit Sauerstoff versorgt und wie effektiv sie das Kohlendioxid aus dem Körper entfernt.

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Röntgen und CT

Weitere Untersuchungen, die Ihr Arzt möglicherweise vorschlägt, sind ein Röntgenbild oder eine CT Aufnahme. In beiden Aufnahmen kann man ein Lungenemphysem erkennen, das möglicherweise bei einer COPD entstanden sein kann. Bei einem Lungenemphysem ist das feine Gewebe der Lunge geschädigt, so dass nicht mehr ausreichend viel Luft ausgeatmet werden kann und die Lunge überbläht wird. Die Lungenbläschen werden dadurch zu großen schlaffen Blasen, die weniger Sauerstoff an das Blut abgeben können.

Röntgenaufnahmen oder CTs können aber auch Hinweise auf andere gesundheitliche Probleme wie Lungenkrebs oder eine Herzschwäche geben. Eine Herzschwäche kann ähnliche Symptome wie COPD verursachen. Eine Herzschwäche kann aber auch als Folge der COPD entstehen. Auch Lungenkrebs, Herzkreislauferkrankungen und eine Reihe von weiteren Erkrankungen kommen bei Patienten mit COPD gehäuft vor. In unserem Bereich „Regelmäßig zum Arzt“ erfahren Sie mehr darüber. Wenn bei Ihnen ein Verdacht auf weitere gesundheitliche Probleme besteht, wird Ihr Arzt zusätzliche Tests durchführen, um diese auszuschließen.

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Schweregrade der COPD

Leichte COPD (Grad I)                                                              

Patienten haben einen chronischen Husten mit Auswurf – einen so genannten Raucherhusten. Die Einschränkung der Lungenfunktion ist noch so gering, dass sie vielen Patienten gar nicht auffällt.

Mittelgradige COPD (Grad II)                                                      

Die Funktion der Lunge ist bereits stärker eingeschränkt, aber Patienten spüren sie oft erst bei größeren Anstrengungen. Wer sich nicht anstrengt, merkt möglicherweise noch gar nichts.

Schwere COPD (Grad III)                                                              

In diesem Stadium  ist die Lungenfunktion bereits spürbar eingeschränkt, so dass einem bereits beim Treppensteigen nach zwei Stockwerken das Atmen schwerfällt. Viele Betroffene wenden sich jetzt zum ersten Mal an einen Arzt. Zu diesem Zeitpunkt sind jedoch bereits schon viele Lungenbläschen geschädigt worden.

Sehr schwere COPD (Grad IV)                                                     

Die Lungenfunktion ist in diesem Stadium bereits sehr stark eingeschränkt. Schon geringe Belastungen führen zur Atemnot – manchmal tritt die Atemnot auch schon in Ruhe auf. Das Herz kann in diesem Stadium auch bereits geschädigt sein.

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COPD Risikotest

Wenn Sie COPD haben, dann ist es wichtig, dass Sie so früh wie möglich behandelt werden und nicht erst dann zum ersten Mal den Arzt aufsuchen, wenn die Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist. Eine rechtzeitige Behandlung kann den weiteren Verlauf entscheidend beeinflussen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie COPD haben, dann machen Sie doch einmal einen Test. Beantworten Sie folgende Fragen mit Ja oder Nein.

noch keine Frage beantwortet
Rauchen Sie oder haben Sie geraucht?
ja
nein
Husten Sie häufig, auch wenn Sie keine Erkältung haben?
ja
nein
Haben Sie beim morgendlichen Husten einen Auswurf?
ja
nein
Leiden Sie an Atemnot, besonders bei körperlicher Belastung (z.B. Treppensteigen, schnelleres Gehen)?
ja
nein
Haben Sie eine pfeifende Atmung?
ja
nein
Sind Sie älter als 45 Jahre?
ja
nein
Wurde bei Ihnen Asthma diagnostiziert?
ja
nein

Ergebnis

Sie gehören nicht zur COPD-Risikogruppe.

Ergebnis

Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bei der nächsten Untersuchung, ob einen weitere Abklärung Ihres COPD-Risikos notwendig ist.

Ergebnis

Es besteht das Risiko, dass Sie an einer COPD erkrankt sind. Vereinbaren Sie einen Arzttermin und lassen Sie sich auf COPD untersuchen.

Patientenfuchs-Quiz

Klicken Sie auf die richtige Antwort. Sie erhalten dann sofort Rückmeldung, ob Sie richtig lagen.

 
Die Messung an einem Spirometer kann aufzeigen, ob die Lungenfunktion eingeschränkt ist.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Die meisten Raucher mit Beschwerden wie Atemnot oder Husten und Auswurf gehen erst zu einem Arzt, wenn sie bereits eine stark fortgeschrittene COPD haben.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Wenn man COPD hat, ist es wichtig, so früh wie möglich behandelt zu werden.
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Menschen mit COPD haben häufig auch andere Erkrankungen, wie Herzkreislauferkrankungen oder Diabetes.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht