In fünf Schritten zu mehr Luft
Fit bleiben

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Warum körperliche Fitness bei COPD so wichtig ist und wie Sie es am besten schaffen, das zeigen wir Ihnen hier.

Selbsthilfe

Wenn Sie COPD haben, dann ist es für Ihre Lebensqualität besonders wichtig, dass Sie körperlich fit bleiben, das heißt, dass Sie Ihre Kondition behalten und sich abhärten. Nehmen Sie sich einmal vor, auf regelmäßige Bewegung zu achten. Es muss nicht schweißtreibend und anstrengend sein. Im Gegenteil mäßig aber regelmäßig ist die Faustregel, damit Sie in Schwung bleiben. Sie werden sehen, mit der Zeit geht es immer leichter und es wirkt sich auch auf Ihre Stimmung aus. Sie sind weniger leicht niedergeschlagen, haben weniger Ängste und Schlafen besser. Also Bewegung lohnt sich – in vieler Hinsicht.

Warum ist körperliche Fitness bei COPD wichtig?

Wenn Sie COPD haben und zunehmend weniger Luft bekommen – besonders bei körperlicher Belastung – dann haben Sie vielleicht auch schon die Erfahrung gemacht, dass Sie sich unbewußt schonen und Anstrengungen vermeiden, um nicht außer Atem zu geraten.

 Dadurch nimmt jedoch Ihre Kondition immer weiter ab, wodurch Sie immer mehr Schwierigkeiten bekommen, wenn Sie z.B. eine Treppe steigen müssen. Das Ganze ist ein Teufelskreis, der bei manchen Menschen mit COPD sogar dazu führt, dass Sie sich völlig nach außen abgrenzen, weil sie immer weniger belastbar sind. Viele leiden unter Depressionen, sie fühlen sich isoliert und ihre Lebensqualität nimmt immer weiter ab.

 Es gibt eine sehr gute Methode, um so früh wie möglich gegen zu steuern. Bleiben Sie in Bewegung. Denn gerade weil Sie Atemnot haben, ist es für Sie besonders wichtig, in Bewegung zu bleiben. Bewegung verbessert Ihre Kondition, es verbessert Ihre Atmung und Ihre Lebensqualität nimmt zu.

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Wo kann ich lernen, mich mehr zu bewegen?

Die beste Methode um in Bewegung zu kommen – besonders, wenn Ihre Erkrankung schon fortgeschritten ist – ist eine Lungenrehabilitation oder eine Lungensportgruppe in Ihrer Nähe.

Eine Lungenrehabilitation können Sie entweder ambulant durchführen – in diesem Fall wohnen Sie weiterhin zu Hause und besuchen die Therapiesitzungen regelmäßig in Ihrer Nähe. Aber auch ein stationärer Aufenthalt in einer Rehaklinik ist möglich. Bei der Rehabilitation wird ganz gezielt auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten bei der Bewegung eingegangen. Hier lernen Sie wie oft und wie stark Sie sich belasten sollen und wie Sie diese Übungen zu Hause in Ihren Alltag einbauen können. Nach der Rehabilitation sollten Sie sich möglichst einer Lungensportgruppe in Ihrer Nähe anschließen. Auch dort werden Sie von Experten betreut – gemeinsam mit anderen Patienten.

Wir wissen, dass Patienten, die eine Lungenrehabilitation durchgeführt haben und sich anschließend zu Hause weiter regelmäßig bewegen, sich Ihre Lebensqualität viel besser erhalten können. Bewegung ist also ein ganz wichtiger Baustein Ihrer Behandlung, wenn Sie COPD haben. Gerade weil Ihr Körper weniger Sauerstoff bekommt, müssen Sie ihn regelmäßig trainieren, denn sonst bauen Sie körperlich viel schneller ab. Zusätzlich stärkt Bewegung Ihr Abwehrsystem und das schützt Sie vor Erkältungskrankheiten, die für Menschen mit COPD gefährlich werden können.

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Was ist die beste Art sich zu bewegen bei COPD?

Wie Sie sich bewegen, das ist abhängig davon, weil weit Ihr COPD fortgeschritten ist und welche zusätzlichen Erkrankungen Sie vielleicht haben. Und natürlich hängt es von Ihrem Alter und Ihrem Trainingszustand ab. Sie sollten also, wenn Sie mit mehr Bewegung anfangen möchten, grundsätzlich vorher Ihren Arzt aufsuchen und sich beraten lassen. Fragen Sie auch nach einer Rehabilitation oder Lungensportgruppe.

Wenn Sie COPD haben, ist die beste Bewegung eine gleichmäßige und mäßig anstrengende, wie Wandern, Walking, Nordic Walking, Tanzen oder Fahrradfahren. Auch Schwimmen ist gut – aber nicht in zu kaltem Wasser. Weniger geeignet sind Sportarten, bei denen man sich kurzfristig sehr anstrengt, wie Sprinten oder Mannschaftssportarten, die Sie gemeinsam mit Gesunden ausführen. Gewichtstraining sollten Sie nur mit leichten Gewichten durchführen.

Trainieren Sie bei kaltem Wetter nicht draußen. Treiben Sie möglichst nicht alleine Sport und nehmen Sie immer Ihr Notfallspray mit.

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Trainieren Sie Ihre Abwehrkräfte

Um fit zu bleiben können Sie zusätzlich zur Bewegung Ihre Abwehrkräfte trainieren, indem Sie nicht rauchen, sich gesund ernähren und Alkohol nur in Maßen trinken.

Überheizen Sie Ihre Wohnung im Winter nicht, damit Ihre Schleimhäute nicht austrockenen. Trinken Sie reichlich Wasser und lassen Sie sich vorbeugend gegen Grippe und Lungenentzündung impfen. Wenn Ihr Arzt keine Einwände dagegen hat, können Sie sich auch durch regelmäßige Saunabesuche abhärten. Auch Kneippanwendungen können Ihnen helfen, Ihre Abwehrkräfte zu stärken. 

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Wir zeigen Ihnen in dem beigefügten PDF einige sehr nützliche Atemtechniken und Körperhaltungen zur Dehnung des Brustkorbs, die Ihnen beim Atmen helfen können.

Üben Sie diese Techniken einmal ein, damit sie Ihnen geläufig sind.

Patientenfuchs-Quiz

Klicken Sie auf die richtige Antwort. Sie erhalten dann sofort Rückmeldung, ob Sie richtig lagen.

 
Wenn ich COPD habe, dann ist Bewegung für mich eher schädlich.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Menschen mit COPD, die sich regelmäßig bewegen, haben eine höhere Lebensqualität und weniger Beschwerden.
Stimmt
stimmt
stimmt nicht
Stimmt nicht
stimmt
stimmt nicht
Welche Art der Bewegung ist für Menschen mit COPD besonders geeignet?
Wandern
stimmt
stimmt nicht
Mannschaftssport
stimmt
stimmt nicht
Fahrradfahren
stimmt
stimmt nicht
Walken
stimmt
stimmt nicht
Wo können Patienten mit COPD lernen, wie Sie sich bewegen sollen?
Bei einer Lungenrehabilitation
stimmt
stimmt nicht
In einer Lungensportgruppe
stimmt
stimmt nicht